25.11.2013
Abschwimmen mit Romanen
Über das Verschwinden, einem auffälligen Stoff der neuen Literatur
Von Thomas Schaefer
Im entschwindenden Jahr 2013 sind viele Bücher erschienen, die mehr oder weniger dezidiert vom Verschwinden handeln, Romane von Annika Scheffel, Astrid Dehes und Achim Engstlers, Thomas Glavinics und natürlich von Terézia Mora.
Natürlich ist auch dieses Thema nicht neu. So endet z.B. Max Frischs Roman »Mein Name sei Gantenbein« (1964) mit einer Episode, in der eine Leiche das Zürcher Stadtflüsschen Limmat hinabtreibt, an Brückenpfeilern hängenbleibt, sich wieder lo...
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