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13.11.2013

Hilfe ohne Argwohn?

NSU-Prozeß. Zeugen schöpften angeblich keinen Verdacht. Zeitplan gerät ins Wanken. Scharfe Behördenkritik im Untersuchungsausschuß

Von Claudia Wangerin, München
Nicht weniger als acht Zeugen standen am Dienstag im Prozeß um die Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) auf der Ladungsliste des Oberlandesgerichts München; vier werden nun an einem anderen Verhandlungstag gehört werden müssen. Der straffe Zeitplan hatte schon vorab im Kreis der Nebenklagevertreter für Unmut gesorgt: Lediglich eine Stunde war etwa für die Vernehmung von Mandy Struck vorgesehen, die der Hauptangeklagten Beate Zschäpe nach dem Unter...

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