-
08.11.2013
- → Inland
Wenig Klagen wegen Kita-Plätzen
Berlin. Die befürchtete Klagewelle wegen fehlender Kita-Plätze für Kleinkinder ist ausgeblieben. Eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa 100 Tage nach Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz für Ein-und Zweijährige ergab, daß nur sehr vereinzelt Eltern Gerichte eingeschaltet haben. In Köln beispielsweise sind acht Eilverfahren anhängig. In Mainz wurden zwei, in Stuttgart eine Klage eingereicht. Das ebenfalls zum 1. August eingeführte Betreuungsgeld wird besonders im Westen nachgefragt, im Osten ist das Interesse verhalten. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind mit mehr als 20700 bisher die meisten Anträge gestellt worden.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland