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Einreise für Bundeswehrhelfer

Berlin. Mehr afghanische Hilfskräfte der Bundeswehr als bislang bekannt, erhalten mit ihren Familien eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland. Wie die FAZ am Dienstag mitteilte, dürfen weitere 150 Afghanen, die etwa als Dolmetscher und Wachtposten gearbeitet haben, sowie ihre Kernfamilien nach Deutschland einreisen. Wie der deutsche Brigadegeneral Michael Vetter am Montag abend im Bundeswehrstützpunkt in Mazar-i-Sharif erklärte, müssen sie kein Asyl beantragen, sondern erhalten eine sofortige Aufenthaltsgenehmigung. Vetter kündigte zudem an, daß alle ehemaligen Ortskräfte höhere Abfindungen erhalten sollen, als bisher geplant. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2013, Seite 2, Inland

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