Zum Inhalt der Seite
17.01.2001

Von Schnäpsen und Särgen

Das Staatstheater Cottbus begibt sich aufs Land. Und zeigt eine Sozialtragödie

Von Dirk Pilz
Der Schauplatz gleicht dem Innern eines Sarges: die Wände schwarz, der Raum verengt. Und dort, wo gewöhnlich der Deckel sitzt, drehen sich auf der Hinterbühne die gezimmerten Hoffnungen auf ein bißchen Leben jenseits des todgeweihten Daseins: Küche und Kirche, Gasthof und Schnapsbar. Wir schauen auf den verzweifelt-fröhlichen Versuch, dem dräuenden Ende zu entweichen. Aber wie in jeder echten Tragödie ist der Niedergang mit allem Anfang schon vorgezeichnet. Nach übe...

Artikel-Länge: 3717 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90