21.10.2013
Gegen Gefühlsschlamperei
Eva Menasse mag keine Bigotterie
Von Jamal Tuschick
Für die Entdeckung der »Quasikristalle« bekam der Physiker Daniel Shechtman 2011 den Nobelpreis in Chemie. So heißt auch der letzte, im Frühjahr bei Kiepenheuer & Witsch erschienene Roman der in Berlin lebenden Wiener Schriftstellerin Eva Menasse. Der Begriff führt bei ihr aus gefällig geordneten Strukturen zu wilden Symmetrien. Aus dem Roman las sie Ende vergangener Woche im Berliner Brechthaus.
Menasses Vater Hans spielte, wenn auch nur zweimal, in der österreich...
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