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­Garzweiler: RWE fördert weiter Braunkohle

Düsseldorf. Der Energiekonzern RWE hat Spekulationen über ein vorzeitiges Aus für seinen Braunkohletagebau in Nordrhein-Westfalen zurückgewiesen. »RWE hält an seinen bisherigen Planungen zur Fortführung des Tagebaus Garzweiler II unverändert fest«, erklärte Vorstandschef Peter Terium am Dienstag. Die Braunkohle sei ein wichtiger Teil der Stromerzeugung des Konzerns. Die Süddeutsche Zeitung hatte zuvor berichtet, RWE werde womöglich den Tagebau in Garzweiler bereits 2017 oder 2018 beenden. Der Ener­gieriese beschäftigt im Rheinischen Revier rund 10000 Mitarbeiter – allein in Garzweiler II sind es rund 1750. Das Gebiet umfaßt eine Fläche von 48 Quadratkilometern. RWE erzeugt rund 40 Prozent seines Stroms aus Braunkohle. (Reuters/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.10.2013, Seite 2, Inland

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