07.10.2013
Vorwürfe gegen Küstenwache vor Lampedusa
Fischer: Nach Unglück hätten mehr Flüchtlinge gerettet werden können. Überlebende sollen Strafe zahlen
Nach dem Kentern eines Schiffes mit 500 Flüchtlingen an Bord am vergangenen Donnerstag sind am Wochenende vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa weitere Leichen geborgen worden. Ein Zeuge erhob schwere Vorwürfe gegen die Küstenwache. Die habe 45 Minuten gebraucht, bis sie den etwa 500 Meter vor der Küste gelegenen Unglücksort erreicht habe, sagte Marcello Nizza, der mit einem Fischerboot in der Nähe des gekenterten Schiffs unterwegs war. Zusammen mit seinen...
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