30.09.2013
Zu Tode geschuftet
Auf den Baustellen der WM-Stadien in Katar arbeiten Asiaten unter sklavenähnlichen Bedingungen. Das Fußballspektakel könnte Tausende Tote fordern, bevor es überhaupt beginnt
Von Mirko Knoche
Im Jahr 2022 will die FIFA ihre Fußballweltmeisterschaft in Katar anpfeifen. Doch bis dahin könnten Tausende Arbeitssklaven den Tod gefunden haben. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat schockiert auf einen Bericht der britischen Tageszeitung The Guardian reagiert, dem zufolge fast täglich Nepalesen auf den Baustellen für die WM umkommen. Sie werden in Massenunterkünften gefangengehalten, bekommen monatelang keinen Lohn und dürfen die absolute Monarchie nic...
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