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GEW will Gesetz für Uniplatzvergabe

Berlin. Angesichts der Zulassungsbeschränkungen (Numerus clausus) für immer mehr Studien­gänge hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Freitag ein Bundesgesetz für die Studienplatzvergabe verlangt. Wegen des Fehlens eines bundesweit koordinierten Bewerbungs- und Einschreibsystems können jährlich im Schnitt rund 20000 Studienplätze in den begehrten Numerus-clausus-Fächern trotz verschiedener Nachrück- oder Losverfahren nicht besetzt werden. »Bund und Länder haben jahrelang auf eine freiwillige Lösung durch die Hochschulen gesetzt. Dazu sind diese aber offensichtlich entweder nicht willens oder nicht in der Lage«, sagte GEW-Chefin Marlis Tepe.(dpa/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.09.2013, Seite 5, Inland

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