07.09.2013
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Kürzungswahn in der Börde: Landkreis will gesamten Kulturbereich in GmbH auslagern. Beschäftigte und Kommunalpolitiker stemmen sich dagegen
Von Susan Bonath
Das Land will bei der öffentlichen Daseinsvorsorge kürzen, die Kommunen ziehen nach. In Sachsen-Anhalts flächenmäßig zweitgrößtem Landkreis Börde sollen zum 1. Januar 2014 alle staatlichen Kultureinrichtungen in eine GmbH überführt werden. Beschäftigte und Kommunalpolitiker fühlen sich von CDU-Landrat Hans Walker überrumpelt. Der ließ die Katze erst kurz vor einer Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses des Kreistages in dieser Woche aus dem Sack. Überraschend ein...
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