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07.09.2013
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Minijobbern droht Altersarmut
Berlin. Die zu Jahresbeginn neu eingeführte Rentenversicherungspflicht für Minijobber greift selten. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des rentenpolitischen Sprechers der Grünen-Bundestagsfraktion, Wolfgang Strengmann-Kuhn, hervor, wie die dpa am Freitag berichtete. Die meisten Minijobber steuern auf Altersarmut zu: Von rund 2,6 Millionen geringfügig Beschäftigten, die seit Anfang des Jahres einen Minijob annahmen, führten Anfang August nur 621000 oder 23,8 Prozent Beiträge in die Rentenkasse ab. Der Rest hat sich von der Versicherungspflicht befreien lassen. Damit seien mehr als drei Viertel von ihnen, vor allem Frauen, nicht versichert.
(dpa/jW)
(dpa/jW)
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