24.07.2013
Fluch des Goldes
Peru: Illegaler Bergbau vergiftet Flüsse und Menschen. Kinderarbeit und Zwangsprostitution sind die Nebenprodukte
Von Anne Grit Bernhardt
Eigentlich ist Madre de Dios, das südlichste Departement Perus, reiches Land. Große Teile der dünn besiedelten Region im Amazonasgebiet sind von dichtem Regenwald bedeckt. Dazu kommen die Bodenschätze. Die Flüsse und Böden des Waldes sind reich an wertvollen Metallen. Doch genau die werden dem Paradies zum Verhängnis. 16 bis 18 Tonnen Gold werden pro Jahr in Madre de Dios produziert – zu 99 Prozent auf illegale Weise. Damit einher geht eine enorme Umweltzerstö...
Artikel-Länge: 7876 Zeichen


