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Caritas: Erneut Lohndumping

Berlin. Die Caritas in Berlin will die mehr als 500 Beschäftigten der pro cura Service GmbH, ihrer 100 prozentigen Leiharbeitstochter, unter schlechteren Bedingungen weiter beschäftigen. Die Arbeitsvertraglichen Richtlinien (AVR) der Caritas sollen nicht vollständig angewandt werden. Schon die ersten zweihundert Beschäftigten im Herbst 2012 konnten nur überwechseln, wenn sie auf die Anerkennung ihrer schon für die Caritas geleisteten Berufsjahre verzichteten. Die Betroffenen wurden bei der Wiedereingliederung wie Berufseinsteiger eingruppiert. Diese Regelung soll nun auch für die letzten 300 Beschäftigten, die zum 1. Oktober 2013 überwechseln sollen, Anwendung finden. Pro cura wurde 2003 zur Senkung der Personalkosten gegründet.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2013, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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