Zum Inhalt der Seite

Praktiker: Hektik hinter den Kulissen

Hamburg. Bei der insolventen Baumarktkette Praktiker laufen derzeit hinter den Kulissen die Beratungen über das weitere Vorgehen. Der Insolvenzantrag für die Praktiker AG sollte noch am Freitag nachgereicht werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Vormittag. Am Donnerstag hatten bereits acht Tochterfirmen in Deutschland beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz beantragt. Deren Insolvenzverwalter Christopher Seagon von der Heidelberger Kanzlei Wellensiek ist inzwischen in Hamburg eingetroffen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erstellt eine Mitarbeiterinformation, die in die Betriebe gehen soll. Die Beschäftigten hätten viele Fragen, was die Insolvenz bedeute, sagte Christiane Scheller vom ver.di-Bundesvorstand. Es solle Beratungen mit den Betriebsräten und dem Insolvenzverwalter geben.

(dpa/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2013, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!