12.12.2000
Deregulierte Emotionen
Notebooks und süße Antithesen: René Polleschs Theater als Identitätsbaukasten
»Es ist einfach wundervoll, mit Sophie Rois zu arbeiten«, erzählt René Pollesch beim Gespräch im Praterrestaurant. Regisseure müssen so etwas sagen. Sie sind beruflich dazu verpflichtet, von ihren Schauspielern zu schwärmen. Aber Pollesch meint es offensichtlich ernst. »Sie ist eine superintelligente Schauspielerin. Nichtintelligente Schauspieler sind meistens zu eitel, um meine Sachen zu spielen. So einen Text zu vertreten ist ein anderer Vorgang, als ein normales ...
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