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Längeres Warten beim Arzt im Osten
Berlin. Patienten in Ostdeutschland müssen länger warten. Dies geht aus einer Versichertenbefragung hervor, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Dienstag in Berlin zum sechsten Mal vorstellte. So müßten 14 Prozent mehr als drei Wochen warten. Im Westen müßten dies nur neun Prozent der Patienten. Die KBV-Umfrage kam ebenfalls zu dem Schluß, daß gerade in östlichen Bundesländern, vor allem in Berlin/Brandenburg, Thüringen und Sachsen über mangelnde Versorgung mit Fachärzten wie Orthopäden und Augenärzten geklagt wird. Unterschiede zeigt die Befragung erneut für privat und gesetzlich Versicherte: Mehr als drei Wochen Wartezeit müßten elf Prozent der Kassenpatienten hinnehmen, dagegen nur vier Prozent der Privatversicherten.
(dpa/jW)
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