19.06.2013
Carsten S. und der MAD
NSU-Prozeß: Militärgeheimdienst und Details zum Waffenkauf bringen Angeklagten in Bedrängnis. Der Verfassungsschutz war ihm dicht auf den Fersen
Von Claudia Wangerin, München
Zwischen dem Rückzug des Carsten S. aus der rechten Szene in Jena und der Aufdeckung des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) im November 2011 lagen mehr als zehn Jahre – dem Thüringer Verfassungsschutz war der mutmaßliche Terrorhelfer schon frühzeitig als Kontaktmann der untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe bekannt. S. bestätigte am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München, er habe noch zu seiner aktiven Zeit mit dem ...
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