03.06.2013
Die Antwort ist schmerzhaft
Auf dem virtuellen Friedhof Worlwideweb kann sich die Trauerarbeit hinziehen
Von Milena Oda
Das Internet hat auch den Umgang mit Verstorbenen geändert. Man ist auf vorher unbekannte Art schockiert, wenn man Fotos, Kommentare oder Geburtstagserinnerungen eines nächsten, nahen oder bekannten Menschen sieht, der plötzlich nicht mehr da ist, aber virtuell weiterlebt. Sofern er »eine moderne Form des Lebens« führte und seine Onlinekontakte pflegte, ist er damit gewissermaßen unsterblich geworden, bleibt jedenfalls für alle omnipräsent. Zum virtuellen Erbe, das ...
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