-
18.05.2013
- → Inland
Negativpreis für verlogene Werbung
Berlin/Eppelheim. Der Hersteller des Süßgetränks Capri-Sonne bekommt von der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch den »Goldenen Windbeutel« 2013 für die dreisteste Werbemasche bei einem Kinderprodukt. Bei einer Abstimmung im Internet hatte das Getränk der Sisi-Werke in Eppelheim bei Heidelberg unter fünf Produkten mit Abstand die meisten Stimmen bekommen, wie Foodwatch am Donnerstag mitteilte.
Die Herstellerfirma, die zur Unternehmensgruppe Wild gehört, weigerte sich, den Negativpreis anzunehmen. Die von Foodwatch erhobenen Vorwürfe seien »nicht haltbar«. Die Zutaten seien detailliert und vollständig auf jedem Beutel des Getränks deklariert, außerdem gebe es auch zuckerreduzierte Varianten. Die Werbung richte sich zudem »in erster Linie an Eltern«.
(dpa/jW)
Die Herstellerfirma, die zur Unternehmensgruppe Wild gehört, weigerte sich, den Negativpreis anzunehmen. Die von Foodwatch erhobenen Vorwürfe seien »nicht haltbar«. Die Zutaten seien detailliert und vollständig auf jedem Beutel des Getränks deklariert, außerdem gebe es auch zuckerreduzierte Varianten. Die Werbung richte sich zudem »in erster Linie an Eltern«.
(dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland