08.05.2013
Gefährliche Fixierung
NSU-Prozeß: Die Bundesanwaltschaft bekräftigt ihre Linie, keine Hinweise auf unbekannte Mittäter sehen zu wollen. Dazu passt der Medienrummel um Beate Zschäpe
Von Claudia Wangerin, München
Massenmedien wie Bild kreierten Schlagzeilen wie »Der Teufel hat sich schick gemacht«, um das Äußere der Hauptbeschuldigten Beate Zschäpe am ersten Verhandlungstag im Münchner Prozeß um die Mord- und Anschlagsserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) zu würdigen. Für inhaltlich am Verfahren Interessierte bekräftigte die Bundesanwaltschaft am Montag abend ihre bisherige Linie.
Die terroristische Vereinigung NSU bestand demnach nur aus drei Personen und i...
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