-
23.04.2013
- → Inland
Sozialstaat: öfter letztes Wort für EU
Berlin. Die europäischen Sozialsysteme müssen nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel zumindest in der Euro-Zone kompatibler werden. Dies sei nötig, um einen gemeinsamen europäischen Arbeitsmarkt zu erreichen, sagte Merkel am Montag in Berlin. Die Mitgliedsstaaten müßten akzeptieren, daß die EU in mehr Politikfeldern »das letzte Wort« haben werde. »Dazu bin ich bereit«, sagte Merkel bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk. Allerdings bedeute dies nicht unbedingt eine Kompetenzübertragung auf die EU-Ebene, möglich seien auch zwischenstaatliche Verträge mit einer Selbstverpflichtung. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland