14.03.2013
Eingeschränkt öffentlich
Bayerische Justiz will Platzproblem beim NSU-Prozeß aussitzen. Journalistenunion warnt vor dem Eindruck, nur »ausgewählte Medienvertreter« kämen hinein
Von Claudia Wangerin
Gut fünf Wochen vor der Hauptverhandlung eines der spektakulärsten Prozesse der Nachkriegsgeschichte hat Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) Post von der Deutschen Journalistinnen und Journalisten Union (dju) bekommen. Es geht mal wieder um das Platzproblem im Gerichtssaal – Merk und die Verantwortlichen im Oberlandesgericht München wollen es offenbar aussitzen. Von 105 Plätzen für die Öffentlichkeit ist etwa die Hälfte für Journalisten reserviert. Doch ...
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