14.10.1997
Dringend Spitzel gesucht
Verfassungsschutz will in Anti-AKW-Szene IM anwerben
Von Reimar Paul, Göttingen
Erneut haben Verfassungsschützer versucht, eine Atomkraftgegnerin für Spitzeldienste anzuwerben. Gegen ein monatliches Honorar von 600 bis 1 000 Mark sollte eine aus Lüchow stammende, jetzt in Hannover lebende Frau dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) über Aktionen der Anti-AKW-Bewegung berichten. Zuvor hatten sich Geheimdienstler bereits in Göttingen und Kassel darum bemüht, inoffizielle Mitarbeiter aus der Anti-Atom-Szene zu rekrutieren (siehe jW vom ...
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