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26.01.2013

Banale Grande

Wer die Form sucht, findet den Tod: Bemerkungen zu Kai Pohls »Phantomkalender«

Von Martin Rautenberg
Es freut den Leser, wenn Geschichten oder Gedichte eine Pointe haben. Im besten Fall kann er sich nach der vergnüglichen Lektüre dem Gefühl hingeben, etwas Geistreiches erfahren zu haben. Die Poeme in Kai Pohls »Phantomkalender« enden meist mit einer – mehr oder weniger – originellen Zuspitzung. Es sind aber keine Witze zum Schenkelklopfen – vielmehr handelt es sich um alltägliche Beobachtungen, die in ein überraschendes finales Moment münden. Der ...

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