18.10.2000
Aus für Mifegyne: Was ist Selbstbestimmung der Frau wert?
Zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch sprach jW mit der Ärztin Marianne Rademacher von »Pro Familia« in Berlin
F: Das Pharmaunternehmen Feman will aufgrund hoher Verluste zum Jahresende den Vertrieb von Mifegyne, dem Präparat zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch, einstellen. Wie bewertet das Pro Familia?Wir bedauern das natürlich, denn unser Ziel ist es, daß Frauen, wenn es um Schwangerschaftsabbrüche geht, die freie Wahl zwischen den verschiedenen Methoden haben. Ein ernsthaftes Problem ist aber, daß Frauen, die einen Anspruch auf eine Kostenübernahme durch die Kranke...
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