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12.12.2012

»Nicht rentenfähig«

Anhörung im Bundestag zu »Ghetto-Renten«: Experten fordern Nachbesserung. 95 Prozent der Anträge abgelehnt, weil ehemalige Zwangsarbeiter keine Ansprüche hätten

Von Frank Brendle
»Das ist unsere Rente. Wir haben dafür gearbeitet«. Uri Chanoch vom Zentrum der Vereinigungen Holocaust-Überlebender in Israel stellt klar, daß er keine Entschädigung als Opfer will, sondern die Rente, die ihm zusteht. Adressat seiner Worte waren Abgeordnete des Bundestages, die am Montag zu einer Anhörung über die sogenannte Ghetto-Renten geladen hatten. Wer im Ghetto schuften mußte, hat Rentenansprüche erworben, die mit Wirkung ab 1997 auszuzahlen sind. So hat es...

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