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08.12.2012

Schwindelprognosen

Verschleppungstaktik: EU, EZB und IWF malen immer neue Szenarien, wie Euro-Krisenländer »gerettet« werden können. Die Annahmen sind meist aus der Luft gegriffen

Von Rainer Rupp
Wollte man die gegenwärtige Euro-Finanzpolitik beschreiben, käme der Begriff parteiischer Dilettantismus dem, was da läuft, nahe. Schon ein Blick auf die bisherigen »Hilfspakete« der Troika (EU-Kommission, Europäische Zentralbank, Internationaler Währungsfonds) macht das deutlich. Angeblich zur »Rettung« des jeweiligen Landes aufgelegt, entbehren sie jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Heute wissen wir: Die Behauptung, eine Schuldenquote von 120 Prozent des Brut...

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