Zum Inhalt der Seite

Netzwerkausrüster vernichtet 1000 Jobs

Nürnberg. Der Großumbau beim Netzwerkausrüster Nokia Siemens Networks (NSN) geht weiter. Der finnisch-deutsche Konzern streicht rund 1000 Jobs bei seinem Tochterunternehmen Services und stößt den Geschäftsbereich Business Support Systems ab. Bis spätestens Ende 2013 soll NSN Services mit seinem Hauptsitz in Nürnberg geschlossen werden, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zwar seien große Anstrengungen unternommen worden, um dauerhaft profitabel zu werden, sagte NSN-Deutschland-Geschäftsführer Hermann Rodler. »Trotzdem ist das Geschäft nach wie vor defizitär und ein Erreichen der Gewinnschwelle ist nicht absehbar.«

Über das Aus wurden die Mitarbeiter am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung in Kassel informiert. Die Gewerkschaft ver.di gab der der Geschäftsführung die Schuld für die Misere. (dapd/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.12.2012, Seite 1, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!