01.12.2012
Endlagersuche mal anders
Bohrung in der Atommülldeponie Asse verfehlt Hohlraum um fast drei Meter. Kammer mit radioaktiven Abfällen war abgesackt
Von Reimar Paul
Vor einem halben Jahr, am 1. Juni, setzte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im Atommüllager Asse per Knopfdruck die erste Probebohrung in eine Kammer mit radioaktiven Abfällen in Gang. Rund sechs Wochen werde es dauern, so kalkulierten die Experten damals, bis sich der Bohrer durch die rund 20 Meter dicke Mauer gearbeitet und den anvisierten Hohlraum an der Decke der Einlagerungskammer 7 erreicht habe. Doch es kam anders.
Zunächst fraß sich die Bohrung imme...
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