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Syrien kritisiert »Patriot«-Raketen

Damaskus. Die syrische Regierung hat am Wochenende erstmals offiziell auf die geplante Stationierung von »Patriot«-Flugabwehrraketen der NATO in der Türkei reagiert. Das Außenministerium nannte die Installation des Waffensystems an seiner Grenze eine Provokation. Auch die iranische Regierung bezeichnete den Plan am Freitag als kontraproduktiv. »Die interne Krise Syriens kann mit der Verlegung solcher Waffen nicht gelöst werden«, sagte Parlamentspräsident Ali Laridschani bei einem Besuch in Damaskus. Die Türkei hatte am Mittwoch wegen des andauernden Bürgerkrieges im benachbarten Syrien bei der NATO um die Entsendung der Raketensysteme gebeten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2012, Seite 2, Ausland

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