08.09.2012
Der Held, den ich kannte
Von Franz Dobler
Meine Mutter stand am offenen Küchenfenster und rauchte. Sie hatte die Tür aufgesperrt, war sofort in die Küche getrampelt und hatte das Fenster aufgerissen. Alles mit einer Lautstärke, die Ärger ankündigte.
Sie rauchte selten in der Wohnung, vielleicht mal eine am späten Abend zu einem Glas Wein. Am Donnerstag ging sie nach der Arbeit mit Freunden zum Kegeln, am Samstag abend bediente sie in der Bahnhofswirtschaft, und damit würde sie schon mehr als genug sündigen...
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