07.09.2012
Braune Geschichtsstunde
Ex-NPD-Chef Udo Voigt bestreitet vor Gericht Volksverhetzung und verteidigt Rede über »tapfere Soldaten« der Waffen-SS und »Bombenholocaust« der Alliierten
Von Claudia Wangerin
Der NPD-Politiker Udo Voigt hat am Donnerstag vor dem Berliner Landgericht den Vorwurf der Volksverhetzung bestritten. Im selben Atemzug rechtfertigte er seine Äußerungen über die Rolle der Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Am 25. März 2010 hatte der damalige Bundeschef der NPD in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick eine Rede gegen den Antrag der demokratischen Fraktionen zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus gehalten. Darin hieß es: »Im Gegens...
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