13.09.2000
Wirtschaftskrise heizt Spannungen an
Guatemala: Rezession und soziale Probleme ebnen Rechtskräften den Weg
Von Anton Holberg
Fast vier Jahre nach Beendigung des Bürgerkrieges im Dezember 1996 durch die Legalisierung und Integration der linksnationalistischen Guerillabewegung URNG in die staatlichen Strukturen verschärfen sich in Guatemala abermals die Spannungen. Hintergrund der erneuten Eskalation ist eine schwere Wirtschaftskrise. Im Zuge einer wirtschaftlichen Depression gingen im vergangenen Jahr allein 250 000 Arbeitsplätze verloren. Selbst der Großunternehmer Luis Fernando Montenegr...
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