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06.09.2012

Nächste Euro-Rettung

Schuldenkauf statt Staatspleiten? EZB setzt auf »schwere Waffen« gegen die Krise. Geld drucken macht wenige reicher, löst jedoch keine Probleme

Von Klaus Fischer
Am heutigen Donnerstag will die Europäische Zentralbank (EZB) zu schweren Waffen greifen. Die Notenbanker des gemeinsamen Währungsraumes wähnen sich im Krieg, und das nicht grundlos. Und weil das so ist, benutzen die Akteure gern martialische Begriffe. Mit der »dicken Bertha« werde man die Finanzmärkte zur Vernunft bringen, wird erzählt. Gemeint sind Aufkäufe von Staatsanleihen kriselnder Euro-Mitgliedsländer durch die Zentralbank. Das werde die Zinsbelastung senken...

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