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12.09.2000

Ästhetik des Unvollkommenen

Dresdner Hygiene-Museum wandelt mit Fotos Behinderter auf den Spuren von Nick Knight

Von Michael Bartsch
Es ginge hier um Ästhetik, betont Ausstellungskurator Prof. Klaus Honnef, als müsse er sich noch einmal von einem Voyerismus unter dem Mantel der Barmherzigkeit abgrenzen. Ästhetik? Fotografien behinderter Menschen, wie sie seit dem 6. September im Deutschen Hygiene-Museum Dresden gezeigt werden, fordern beim Betrachter eine Korrektur landläufiger Ästhetizismen heraus. Eine simple Gleichsetzung des Ästhetischen mit dem Schönen versagt. Sie funktioniert bestenfalls i...

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