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12.09.2000

Normalität

Der Name eines KZ-Häftlings stört in Berlin

Von Arnold Schölzel
Drei Wochen genügten, da ist die mit viel Pomp gestartete Kampagne gegen rechte Gewalt, die immerhin vom Pressesprecher der Bundesregierung angeschoben wurde, scheinbar beendet. Sie teilt damit das Schicksal der meisten Debatten über Faschismus und Neonazismus in der Geschichte der Bundesrepublik, die sich vorwiegend in den Feuilletons für gehobene Stände abspielten. Dort echauffierte man sich in den 50ern über Hakenkreuzschmierereien, in den 60ern über die NPD, in ...

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