29.08.2012
Rechter Terror jederzeit zu erwarten
Sachsens Innenministerium räumt Probleme mit Neofaschisten in Geithain ein. Handlungsbedarf sieht es nicht
Von Susan Bonath
Idylle ist im ländlichen Mittelsachsen nicht für jeden angesagt. Denn dort, wo Migranten nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung ausmachen, treiben straff organisierte Neonazibanden ihr Unwesen. Wer sich ihnen entgegenstellt oder einfach »nicht deutsch genug« ist, muß damit rechnen, verfolgt, eingeschüchtert und angegriffen zu werden. Eine rechte Hochburg ist ausgerechnet eine Kleinstadt südlich von Leipzig mit gerade einmal rund 5500 Einwohnern. Nirgendwo anders ...
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