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Romney preist ­Steueroasen

Washington. Mit Kommentaren zur segensreichen Wirkung von Steueroasen hat der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney vor dem Nominierungsparteitag in der kommenden Woche die Debatte über sein eigenes Vermögen erneut angefacht. Den Großkonzernen gehe es gut, unter anderem deshalb, weil es noch immer Steueroasen gebe, in denen sich die Unternehmen der Abgabenlast entziehen könnten, sagte Romney am Donnerstag auf einer Spendengala. Daß er selbst einen Teil seines Vermögens in Steueroasen wie der Schweiz und den Kaimaninseln angelegt hat, erwähnte der Multimillionär nicht. Wegen seines Finanzgebarens war Romney im Wahlkampf zuletzt immer wieder in die Kritik geraten.

(dapd/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2012, Seite 9, Kapital & Arbeit

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