-
23.08.2012
- → Kapital & Arbeit
Windkraftgigant streicht Stellen
Kopenhagen. Der weltgrößte Windturbinen-Hersteller Vestas stellt sich mit einem weiteren Stellenabbau auf flaue Zeiten ein. Der defizitäre dänische Konzern kündigte am Mittwoch an, bis zum Jahresende nochmals 1400 Arbeitsplätze zu den bereits angekündigten 2300 zu streichen. Firmenchef Ditlev Engel will so 250 Millionen Euro einsparen, 100 Millionen mehr als zuletzt angepeilt. Sein erklärtes Ziel ist es, trotz schwieriger Zeiten im kommenden Jahr mit dann noch 19000 Mitarbeitern wieder profitabel zu werden. Die zusätzlichen Stellenstreichungen seien der Not geschuldet, sagte Engel: »Wie es derzeit aussieht, wird 2013 das härteste Jahr für die Windindustrie seit langem.«
(Reuters/jW)
(Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit