08.09.2000
Weniger wäre mehr
Regelmäßig jammern deutsche Winzer über unverkäufliche Lagerbestände
Von Rainer Balcerowiak
In großen Teilen des deutschen Weinbaus herrscht eine paradoxe Situation. Wenn, wie in den letzten drei Jahren geschehen, mehrere quantitativ sehr gute Jahrgänge aufeinanderfolgen, stehen viele Winzer vor dem Ruin. Da der Absatz von deutschen Weißweinen seit Jahren stagniert und in bestimmten Preissegmenten sogar rückläufig ist, haben sich gewaltige Lagerbestände angesammelt, die auf Dauer unverkäuflich sind. In Rheinland-Pfalz lagern zur Zeit noch zirka 9,4 Million...
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