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GdF kritisiert Millionenklage

Frankfurt/M. Die Fluglotsen-Gewerkschaft GdF hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) wegen ihrer Beteiligung an einer neuen Schadenersatzklage gegen die Beschäftigtenorganisation scharf kritisiert. Die DFS habe sich entgegen wiederholten Bekundungen ihrer Neutralität der Klage mehrerer Unternehmen angeschlossen, teilte die GdF am Montag mit. Die DFS will zusammen mit der Lufthansa, Air Berlin und dem Flughafenbetreiber Fraport von der Gewerkschaft Schadenersatz in Höhe von zehn Millionen Euro erstreiten. Bei der Klage vor dem Arbeitsgericht in Frankfurt/Main geht es um den Tarifkonflikt am Frankfurter Airport im Februar. Damals hatten die Vorfeld-Angestellten lang die Arbeit ruhen lassen – rund 1800 Flüge fielen aus. Der Streik wurde Ende Februar von einem Gericht gestoppt, das den Arbeitskampf für illegal erklärte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2012, Seite 1, Inland

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