Zum Inhalt der Seite

RWE will mehr Jobs vernichten

Düsseldorf. Deutschlands zweitgrößter Energiekonzern RWE lehnt den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen in der Zukunft ab. Entsprechende Forderungen der Gewerkschaften wies RWE-Chef Peter Terium im Handelsblatt vom Montag zurück. Bei RWE gilt derzeit ein Vertrag zur Beschäftigungssicherung, der zum Jahresende ausläuft. Die Gewerkschaften drängen darauf, ihn zu verlängern. Der Konzern hatte am Dienstag angekündigt, zusätzlich zu den bereits zuvor geplanten 8000 Stellen weitere 2400 Arbeitsplätze abzubauen. RWE hatte zugleich für das zweite Quartal 2012 einen Gewinn von 273 Millionen Euro gemeldet, nachdem es 2011 einen Gewinneinbruch gegeben hatte. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.08.2012, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!