31.07.2012
Die Krebsliebhaberin
Wirtschaft als das Leben selbst
Von Helmut Höge
Ich traf sie im Naturkundemuseum, wo sie mit ihrem Handy das Trockenpräparat eines Flußkrebses fotografierte. Die Romanistin besaß ein Aquarium mit Zwergkrebsen in verschiedenen Farben. Ich erfuhr von ihr ferner, daß der Flußkrebs in Deutschland nahezu ausgestorben sei. Lange sei er Hauptnahrungsquelle der Armen gewesen. Dann wurden die Gewässer immer dreckiger. Den Todesstoß verpaßten ihm schließlich importierte und hier ausgesetzte amerikanische Krebse, die die »K...
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