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29.08.2000

Mörderische Identitäten

Auf der politischen Bühne der Salzburger Festspiele

Von Carsten Otte
Zur Festspielzeit lag der Essay »Mörderische Identitäten« des libanesischen und seit 25 Jahren in Frankreich lebenden Schriftstellers Amin Maalouf in den Schaufenstern von Salzburgs Buchläden. Maalouf untersucht in seiner preisgekrönten Schrift die Frage, ob es vielleicht ein Naturgesetz sei, das die Menschheit verdamme, sich im Namen von religiösen oder politischen Identitäten umzubringen. Maalouf hatte auch das Libretto für die Uraufführung der Oper »L'amour de lo...

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