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17.07.2012

Krankheit als Regel

Wohnungslose Frauen sind häufig schwer traumatisiert. Ein Berliner Projekt bietet Hilfe ohne Hürden

Von Elisa Brinai und Peter Steiniger
Sie machen sich unsichtbar. Die verwahrloste Frau mit den zwei Plastetüten ist die Ausnahme. Denn in der Regel »machen weibliche Obdachlose nicht Platte«, wie das Leben auf der Straße auch genannt wird, berichtet Rebecca Aust, Leiterin der Einrichtung »FrauenbeDacht« im Berliner Stadtteil Wedding. »FrauenbeDacht« arbeitet eng mit den Sozialämtern zusammen, die für alle Maßnahmen der Unterbringung obdachloser Hartz-IV-Bezieher zuständig sind. Im Jahr 2010 wurden in ...

Artikel-Länge: 4320 Zeichen

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