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29.08.2000

Kampf an drei Fronten

Führung in Montenegro hält an Wahlboykott fest. Jugoslawiens Opposition bleibt zerstritten

Von Tanja Djurovic, Belgrad
Die Entscheidung des jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, am 24. September Wahlen durchzuführen, hat die sowieso schon gespannte Atmosphäre im Land noch weiter verschärft. Indes, es besteht kein Zweifel, daß der Zeitpunkt sorgfältig und genau ausgewählt ist. Genauso sicher ist, daß die Entscheidung weder überstürzt, gezwungenermaßen oder unerwartet getroffen wurde.Nach diesem Vorstoß warf man die Frage nach einer »Kriegslist« auf: Die montenegrinische Führ...

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