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10.07.2012

Wodka und Sichel

Was ist der Mond, wenn kein zerschlagener Teller: Mexikanische Lyrik aus dem poetenladen

Von Antonín Dick
»Ich vernichte durch den kapitalismus ich da draußen im angesicht des schmerzes ökonomischen verlustes ich angesichts des lochs des anderen.« So schreit Minerva Reynosa (32) ihre Entfremdung heraus. Und bei Eduardo Padilla (35) betet ein Nihilist »für ein massives Desaster, das uns befreie von Herren und Sklaven gleichermaßen«. Von den Klassengegensätzen auszugehen, ist selbstverständlich für die junge mexikanische Dichtung, die in der aktuellen Ausgabe des Literatu...

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