-
01.06.2012
- → Inland
4,3 Prozent mehr für VW-Beschäftigte
Hannover. Für die 100 000 Beschäftigten der deutschen Volkswagen-Werke gilt ab Juni ein neuer Haustarifvertrag. »Bei der Frage des Entgelts steht die Zahl 4,3 Prozent«, sagte IG-Metall-Verhandlungsführer Hartmut Meine am Donnerstag in Hannover. Die Laufzeit betrage 13 Monate und schließe ohne sogenannten Nullmonat an den bislang gültigen an. Auch die Ausbildungsvergütung steige um den vereinbarten Prozentsatz. Leiharbeiter erhalten demnach ab Januar 2013 nach neun Monaten im Unternehmen das gleiche Gehalt wie die Stammbeschäftigten. Rund 3000 der 10000 Leiharbeiter sollen bis Mitte nächsten Jahres übernommen werden. VW-Personalleiter Martin Rosik sagte, der Konzern werde neben der Lohnerhöhung künftig an den deutschen Standorten jährlich 175 Auszubildende mehr einstellen. Jedes Jahr werde es für alle Auszubildenden eine Einmalzahlung von 200 Euro geben. (dapd/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland