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01.06.2012
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Abwehrzentrum gegen Extremismus
Düsseldorf. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hält das Gemeinsame Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus in Köln und Meckenheim nur für eine Übergangslösung. »Es ist sicherheitspolitisch geboten, daß wir in Deutschland mittelfristig ein Gemeinsames Zentrum zur Abwehr aller extremistischen Gefahren einrichten«, sagte Schünemann der Rheinischen Post (Donnerstagausgabe). Aus den »NSU«-Morden müsse die Politik lernen, nicht erst zu reagieren, wenn etwas Schlimmes geschehen sei. »Das gilt natürlich auch mit Blick auf linksextremistische Bestrebungen, die immer gewalttätiger und aggressiver werden«, betonte der Minister. (dapd/jW)
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